Bekannt wie ein bunter Hund

Bekannt wie ein bunter Hund

(pw) Hamburg. Cesar Millan (49) ist vielen aus dem Fernsehen bekannt. Bereits seit über 14 Jahren läuft auf SIXX seine Sendung „Der Hundeflüsterer“. Er trainiert Hunde, doch sein Hauptaugenmerk liegt auf den Verhalten der jeweiligen Halter. Viele behaupten, dass seine Philosophie auch für Menschen ohne Hund wertvoll sein könnte. Auf-dem-Kieker hat genauer drauf geschaut.

 

Er war vor allen anderen da, hat mit seinen vielen Sendungen und Büchern „etwas losgetreten“. Martin Rütter (Anm. der Redaktion: bekannter deutscher Hundetrainer und Humorist) und Co. sind erst nach ihm auf den Zug der „modernen Hundeerziehung“ aufgesprungen.

Und trotzdem ist und bleibt Millan anders, ein Unikat in Sachen „verhaltenstherapeutischer Philosophie“. Ein Blick auf die problematischen Beziehungen, ein paar kurze Fragen an die Hundehalter reichen ihmoft schon aus. Cesar kennt „seine“ Hunde, fühlt mit ihnen, kann sich in sie hineinversetzen. Und natürlich kennt er auch die Menschen.

Für ihn gibt es keine Schuldigen. Es ist fast immer das falsche Auftreten, die missverstandene „Kommunikation“ zwischen Mensch und Tier, und umgedreht. Hunde sind feinfühlige, sentimentale Tiere, die die Menschen seit über 15.000 Jahren begleiten, es im Laufe der Jahre entwickelt haben, uns -tatsächlich- zu lieben.

Nichtsdestotrotz „verstehen“ sie uns nur, wenn wir in einer Mischung aus positivem Energien-Mix und nonverbaler „Sprache“ mit ihnen leben und kommunizieren. Et voilá, exakt das ist es, auf was Cesar baut, es im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat.

Die erreichten Ergebnisse kann er sich auf seine Fahnen schreiben. Doch nicht nur das. Im Umkehrschluss verhilft unser durch ihn erlerntes Verhalten nicht nur dem Hund zu einem stressfreien, sich sicher fühlenden und glücklichen Leben. - Auch wir selbst profitieren langfristig davon.

 

Gewusst wie!

„Wenn ein Hund aggressiv oder auch verängstigt ist, liegt es regelmäßig an seinem Halter.“ Das Tier würde nur wiederspiegeln, „was der Mensch fühlt“. Cesars erste Aufgabe sei es von daher, den Menschen klarzumachen, „dass sich das Tier nur ändert, wenn der Halter selbst bereit ist, sich zu ändern“. Die dadurch gewonnene Energie übertrage sich auf den Hund.

„Ruhe, Selbstsicherheit, Liebe und Begeisterung“, so Cesar, „alles Energien, die eine Änderung zu einem glücklichen Leben möglich machen!“ Das gelte nicht nur für den Hund, sondern auch für den Menschen. Der Hundeflüsterer selbst habe diese seine Formel auf sich selbst angewandt.

„Du wachst am Morgen auf und erinnerst dich daran, ruhig zu sein. Du setzt dir deine Ziele; das gibt Selbstsicherheit. Dann beginnst du zu lieben und lässt es zu, geliebt zu werden. Und du bist begeistert von dem, was du machst.“ All das mache eine positive Ausstrahlung aus, die sich auch auf die Menschen um einen herum übertragen würde.

„Lebe ohne Angst und Unsicherheit, träume groß!“ Negative Energie solle man loswerden, „sie machen älter, unglücklich und ungesund“. Und wenn die negativen Einflüsse von außen kommen? „Dann musst Du selbst entscheiden, ob sie Dich beeinflussen dürfen, oder eben nicht!“

Die richtige Kombination macht es aus Man solle grundsätzlich mit breiter Brust vor ihnen stehen. Zusammen mit den positiven Energien ist es ein Zeichen für Kraft, Ruhe und Überlegenheit. „Hey, schau her. Du kannst mir vertrauen, ich führe Dich sicher!“

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Zeichen und Gesten, die der Hund anscheinend direkt erkennt, wenn Cesar sie anwendet. - So, als ob sie Teil ihres „Sprachgebrauches“ sind.

Er liebt „seine“ Hunde. „Sie vermitteln einem permanent, im Augenblick zu leben“, sagt Cesar Millan. „Vertrauen, Respekt, Liebe, Aufrichtigkeit und Loyalität.“ Auch seien Hunde nicht nachtragend, und loszulassen falle ihnen ebenfalls wesentlich leichter, als den Menschen. „Hunde streben nicht nach Geld, Macht und Ruhm. Einem Hund ist es egal, ob er einer berühmten Person folgt.“

Knowhow – es will natürlich erlernt werden

Die Welle, die er losgetreten hat, ist enorm. Hundetrainer und -psychologen, entsprechende Ausbildungen dazu. „Nannys“, Bücher über Hundeerziehung, Fernsehsendungen allenthalben. Sprache und Techniken „wie versteht der Hund was“ werden von allen Anbietern zumeist ähnlich vermittelt.

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